SPD-Landtagsabgeordneter Woerlein ruft Bayern zum Klimaschutz auf

Porträtfoto Herbert Woerlein

10. Oktober 2018

Der SPD-Landtagsabgeordnete Herbert Woerlein (SPD) ist seit fünf Jahren Mitglied im Ausschuss für Umwelt und Verbraucherschutz im Bayerischen Landtag. Für ihn ist der gestern veröffentlichte Weltklimabericht Anlass, um Bayern beim Klimaschutz in die Pflicht zu nehmen. „Bayern ist ein wirtschaftsstarkes Bundesland, in dem viel Industrie angesiedelt ist. Es kann nicht sein, dass Wirtschaftswachstum wichtiger ist als der Schutz des Klimas. Der Klimabericht warnt eindringlich vor den Folgen des Klimawandels, die unumkehrbar sein werden, wenn wir nicht schnellstmöglich handeln“, so der SPD-Politiker.

Ein wichtiger Anfang wäre für Woerlein, wenn es für Automobilkonzerne verpflichtende Vorgaben gäbe, die bei der Herstellung von Fahrzeugen auf klimafreundliche Motoren setzen. „Mein Wunsch ist allerdings, dass Verbrennungsmotoren in Zukunft gänzlich der Vergangenheit angehören. Nur wenn wir zukunftsfähige Visionen haben, kann ein Abwenden der Katastrophe noch gelingen. Wir sind es zukünftigen Generationen schuldig, dass wir ihnen eine Erde hinterlassen, auf der sie ohne Einschränkungen leben können. Daher muss sich die Politik wesentlich mehr für dieses Thema einsetzen, auch über Legislaturperioden hinaus. Wenn wir jetzt nicht handeln, werden die Schäden nicht mehr kontrollierbar sein“, so Woerlein.

Der kürzlich erschienene Weltklimabericht warnt eindringlich davor, dass die Erderwärmung nicht mehr als 1,5 Grad betragen dürfe. Bereits bei 2 Grad seien die Folgen für das Klima nicht mehr kontrollierbar. Die 90 Autorinnen und Autoren des Berichts rufen deshalb dazu auf, dass weiteren Klimaschäden ab sofort entschieden entgegen gewirkt werden müsse. Geschehe dies nicht, werde unsere Erde zukünftig nicht mehr so sein, wie wir sie kennen.

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